Ich war ja irgendwie drauf vorbereitet:
Menschenträume sind nicht gleich Hundeträume.
Was für mich erstrebenswert gilt,
muss noch lange nicht meinen Hund begeistern.
Thema: Komm hierher und geh mit mir ins Haus.
Übersetzung in Hundesprache:
Schluss mit Katze schauen, Eichhörnchen belauern,
Kinderstimmen lauschen - und rein ins Haus,
verbunden mit Pfoten wischen und neuerdings auch duschen, oh Gott.
Ehrlich: würdest Du an seiner Stelle begeistert sein? Eben...
Somit ist das bereits angelernte "Komm hierher",
das nach wie vor im Haus klappt,
zu einem sehr unbeliebten Kommando verkommen,
das Hund am liebsten überhört.
Innerhalb von drei Tagen entwickelte er fast eine Neurose
(ich auch), wollte absolut nicht kommen, und schon gar nicht ins Haus.
Blieb lieber im Schnee sitzen und ließ sich zuschneien wie ein Bison.
Während ich drinnen auf und ab ging,
nervös und auch - ich gebe es zu - gekränkt.
Mein kleiner Liebling will gar nicht bei mir sein,
zieht die kalte Ecke da unten im Garten dem Sofa vor
und folgt mir nicht mehr.
Vorgestern blieb er trotz Rufen
über 4 Stunden (vier!) im Schneegestöber,
bevor er doch ins Haus trottete.
Mit eingezogenem Schwanz, flachen Ohren.
Und ich war so genervt, dass ich ihn echt links liegen ließ.
War ganz gut so, denn ich habe sowieso meine Hände zuviel in seinem Fell.
Nach einem schweigevollen Nachmittag kam er lautlos,
setzte sich neben mich und legte seinen Kopf in meine Hand.
Schmelz....
Gut, er kläfft nicht, wenigstens nicht lange.
Und das Hypnotisieren der Nachbarskatze
(die Nachbarn sind bestimmt schon genervt,
stundenlang beäugt und aufgelauert zu werden)
wird sobald der Schnee weg ist,
mit einem Sichtschutz am Zaun abgestellt.
Also: runterkommen, ruhig bleiben und das Kommando neu aufsetzen.
Als er am Abend dann wieder raus wollte,
habe ich mir geschworen,
nicht wieder die andauernd die Türe aufzumachen
und nach ihm zu schauen.
Wird schon kommen. Kam aber nicht.
Es war schon dunkel, kein Joey. Auch nicht in seiner Lieblingsecke.
Verdammt... abgehauen? Da hör ich ein leises Winseln!
Also, rein in den Schnee und Garten absuchen.
Er hat sich festgelaufen, war im Tiefschnee eingeklemmt
und konnte weder vor noch zurück.
Ich glaube, er war ganz froh, dann doch von mir hochgenommen
und zurück ins Haus getragen zu werden. Er hat schon gezittert.
Ich habe versucht, mein Grinsen vor ihm zu verbergen.
Ich rufe ihn nun nicht mehr "Komm hierher",
bloß um ihn ins Haus zu locken.
Er kann draußen sitzen und im Schnee liegen solange er will.
Dafür kommt er angetrottet, wenn ich rufe
und ihm zum Spaziergang einlade
oder die Futterbox schüttle.
Ein Kompromiss, der für beide o.k. ist.
Menschenträume sind nicht gleich Hundeträume.
Was für mich erstrebenswert gilt,
muss noch lange nicht meinen Hund begeistern.
Thema: Komm hierher und geh mit mir ins Haus.
Übersetzung in Hundesprache:
Schluss mit Katze schauen, Eichhörnchen belauern,
Kinderstimmen lauschen - und rein ins Haus,
verbunden mit Pfoten wischen und neuerdings auch duschen, oh Gott.
Ehrlich: würdest Du an seiner Stelle begeistert sein? Eben...
Somit ist das bereits angelernte "Komm hierher",
das nach wie vor im Haus klappt,
zu einem sehr unbeliebten Kommando verkommen,
das Hund am liebsten überhört.
Innerhalb von drei Tagen entwickelte er fast eine Neurose
(ich auch), wollte absolut nicht kommen, und schon gar nicht ins Haus.
Blieb lieber im Schnee sitzen und ließ sich zuschneien wie ein Bison.
Während ich drinnen auf und ab ging,
nervös und auch - ich gebe es zu - gekränkt.
Mein kleiner Liebling will gar nicht bei mir sein,
zieht die kalte Ecke da unten im Garten dem Sofa vor
und folgt mir nicht mehr.
Vorgestern blieb er trotz Rufen
über 4 Stunden (vier!) im Schneegestöber,
bevor er doch ins Haus trottete.
Mit eingezogenem Schwanz, flachen Ohren.
Und ich war so genervt, dass ich ihn echt links liegen ließ.
War ganz gut so, denn ich habe sowieso meine Hände zuviel in seinem Fell.
Nach einem schweigevollen Nachmittag kam er lautlos,
setzte sich neben mich und legte seinen Kopf in meine Hand.
Schmelz....
Gut, er kläfft nicht, wenigstens nicht lange.
Und das Hypnotisieren der Nachbarskatze
(die Nachbarn sind bestimmt schon genervt,
stundenlang beäugt und aufgelauert zu werden)
wird sobald der Schnee weg ist,
mit einem Sichtschutz am Zaun abgestellt.
Also: runterkommen, ruhig bleiben und das Kommando neu aufsetzen.
Als er am Abend dann wieder raus wollte,
habe ich mir geschworen,
nicht wieder die andauernd die Türe aufzumachen
und nach ihm zu schauen.
Wird schon kommen. Kam aber nicht.
Es war schon dunkel, kein Joey. Auch nicht in seiner Lieblingsecke.
Verdammt... abgehauen? Da hör ich ein leises Winseln!
Also, rein in den Schnee und Garten absuchen.
Er hat sich festgelaufen, war im Tiefschnee eingeklemmt
und konnte weder vor noch zurück.
Ich glaube, er war ganz froh, dann doch von mir hochgenommen
und zurück ins Haus getragen zu werden. Er hat schon gezittert.
Ich habe versucht, mein Grinsen vor ihm zu verbergen.
Ich rufe ihn nun nicht mehr "Komm hierher",
bloß um ihn ins Haus zu locken.
Er kann draußen sitzen und im Schnee liegen solange er will.
Dafür kommt er angetrottet, wenn ich rufe
und ihm zum Spaziergang einlade
oder die Futterbox schüttle.
Ein Kompromiss, der für beide o.k. ist.
No comments:
Post a Comment