Als wir unsere Fahrt zur Züchterin antraten, herrschte Schweigen zwischen meinem Mann und mir. Spannung oder besser: Anspannung. Er fürchtete um seine Freiheit (tut er immer noch). Ich fühlte, ich brauche den Hund, auf den ich mich seit vielen Jahren freute, mehr denn je und so schnell wie möglich.
Meine Güte, wer immer unser Hund sein wird, sein Job wird kein leichter sein.
Zwei Telefonate gingen dem Besuch voraus, und immer wieder der Blick auf die Homepage, die einige Fotos von diversen Hunden zeigte, auch von ihm. Die Welpen waren schon vergeben, aber da tauchte plötzlich ein einjähriger Rüde auf, der einen neuen Wirkungskreis - nett formuliert - suchte. Und dieser eine Hund war dann Mitte Oktober auch wirklich noch da.
Die Frage, was mag der Hund wohl erlebt haben, dass er wieder beim Züchter landete, wurde nicht beantwortet, bevor wir uns dann persönlich kennengelernt haben. Das beschäftigte meinen Mann sehr. Ich traute mich gar nicht mehr, mich auf den Hund zu freuen, so viel Widerstand von seiten meines Mannes, der mit Hund nicht besonders viel und schon gar nichts Positives verbindet. Ein Wort dagegen, dachte ich mir - und ich geb auf.
Mein zukünftiger Hund gab sich vorsichtig freundlich und das blieb dann auch so für die nächsten Tage. Als wir nach 4 Stunden Gespräch dann endlich mit ihm nach Hause fuhren, war es schon finster und mein Hundchen stand wie versteinert neben mir auf dem Rücksitz, blickte zurück ins Dunkle und er tat mir unendlich leid. Einfach so aus seiner Familie herausgerissen, eingepackt und mitgenommen.
Er war tapfer, ich war vorsichtig und rücksichtsvoll. Und so wuchs ganz langsam Vertrautheit und Vertrauen.
Mein zukünftiger Hund gab sich vorsichtig freundlich und das blieb dann auch so für die nächsten Tage. Als wir nach 4 Stunden Gespräch dann endlich mit ihm nach Hause fuhren, war es schon finster und mein Hundchen stand wie versteinert neben mir auf dem Rücksitz, blickte zurück ins Dunkle und er tat mir unendlich leid. Einfach so aus seiner Familie herausgerissen, eingepackt und mitgenommen.
Er war tapfer, ich war vorsichtig und rücksichtsvoll. Und so wuchs ganz langsam Vertrautheit und Vertrauen.
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